|



1999: Der Damenherr. Die Heimsuchung des Alfred Kubin. (81 Min.)

WizArt Filmproduktion

Aufführungen im Museum Moderner Kunst / Passau, Filmgalerie Leerer Beutel / Regensburg, Kunstforum Ostdeutsche Galerie / Regensburg u.a.


[ Video ]



Eine Kunststudentin hat sich auf den Weg nach Oberösterreich gemacht, zum abgelegenen Schloss Zwickledt. In diesem Haus, seiner "Arche", lebte der phantastische Zeichner Alfred Kubin von 1906 bis zu seinem Tod 1959.

In ihrer Eigenschaft als Kubinforscherin führt sie einen Koffer mit sich, der mit Büchern, Fotos und Bildern des Magiers von Zwickledt gefüllt ist. Und mit Tonbändern, auf denen drei Frauen über Kubins Leben erzählen - und über sein Leben mit Frauen.

Kubins Leben und Werk sind gekennzeichnet von Sexualitäts-, Angst- und Todesphantasien.

Je näher die Reisende ihrem Ziel kommt, je mehr sie unterwegs in das Leben und Werk des Künstlers eintaucht, desto mehr verwischt sich ihr die Grenze zwischen Realität und Tagträumen. Die Menschen, denen sie begegnet, nehmen Züge Kubins oder seiner Figuren an. Die Reise zum Schloss des Künstlers wird der jungen Frau zu einer Reise ins Unbewußte, zu Wünschen und Wahnvorstellungen. Die Ängste und Visionen Kubins haben den Blick der Forscherin auf die Welt verändert.

„Ein eigenwilliger, bisweilen surrealer Film, mit dem Berlinger das Leben und die Welt Kubins auf neue Weise erzählt. Eine eigene, ruhige und doch spannende Ästhetik und Kunstsprache wird hier entwickelt…“
(Passauer Neue Presse)

„Berlingers Bühnen-Inszenierungen sind immer auch bebilderte Szenarios eines inwendigen Schönheits- und Schreckens-Chaos gewesen. Nun ist er… dem dunklen Genie Kubins nachgegangen… Durch Nacht zum Licht…“
(Mittelbayerische Zeitung)

"Ein surrealer Trip - nicht zuletzt auch ins Unterbewusstsein der Zuschauer…"
(Kunstzeitung Nr. 19)

„Ob man so etwas machen darf? Dem Zuschauer so eine Zumutung vorsetzen? … Andererseits: Was sonst als einen phantastischen Film sollte man über einen Mann machen, der sich gewünscht hat, in seinem nächsten Leben als Schlange wiederzukehren?“
(Bayerische Staatszeitung)




1992: Vereint sind wir das Universum. (ca. 20 Min.)


Von Joseph Berlinger und Ingo Kübler.
Eine Hommage an den Lebenskünstler und Schauspieler Harald Dichmann. Autorenproduktion.